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Pastor Hans-Peter Spießwinkel ist mit einer Gruppe von 12 Teilnehmern wieder voller Eindrücke und Erfahrungen aus Indien zurück gekommen. In einem ersten Teil hat die Gruppe die Sehenswürdigkeiten im Norden Indiens erlebt. Unvergessliche Eindrücke des überquellenden Delhis mit seinen Oasen der Ruhe an den Sehenswürdigkeiten. Das überwältige Erleben des Thaj Mahal im Licht der Morgensonne bis hin zur rosa Stadt Jaipur, die trotz allen Schmutzes und Verfalls ihren ganz besonderen Charme behalten hat. Die Begegnung mit dem Gemisch aus hinduistischer Frömmigkeit und fast schon kommerzieller Ausbeute der Pilger und Touristen in Pushtar oder den beeindruckenden Bildern der Natur in Rahjastan werden allen in Erinnerung bleiben. . Dieser an und für sich schon beeindruckenden Woche folgte die absolute Steigerung in den Eindrücken durch die Begegnung mit den Partnern der Kirchengemeinde Lindholm in Vizhakapatnam. Bischof Dr. K. R. Singh gab den Gästen einen unvergesslichen Eindruck der verschiedenen Arbeitsfelder der UCIM. So ging es am ersten Tag in die Slum-Gebiete der Stadt, in denen durch Anlaufstellen, Ausbildungszentren und einer medizinischen Ambulanz den Ärmsten der Armen geholfen werden kann. Überglücklich konnte Pastor Hans-Peter Spießwinkel feststellen, dass die von Lindholm ins Leben gerufenen Projekte der Milchviehhaltung und der Hühnerfarm so gut laufen, dass keine weitere Unterstützung mehr nötig ist. Zwei sinnvolle Projekte die mit diesem Besuch abgeschlossen werden konnten, weil sie nun sich selbst tragen und guten Gewinn erwirtschaften. Die Gruppe konnte im Lepradorf tatkräftig an der Zukunft bauen, da der Wunsch der Familien nach Schatten und Früchten nachgekommen werden konnte und jeder Teilnehmer einen Baum pflanzen konnte. Die Begegnung mit den Dahlits, unberührbaren ehemaligen Sklaven, die durch die UCIM auch mit Lindholmer Hilfe freigekauft worden sind und das wohl beispiellose Schul- und Ausbildungsprojekt dass Singh für diese Menschen begonnen hat wird wohl allen gezeigt haben, wie Hilfe möglich ist und sinnvoll durchgeführt werden kann: An einer Stelle, in einem Dorf, ganz konkret Menschen wieder Zukunft und Hoffnung schenken! Da für das Kinderheim der Bondas in den Bergen inzwischen genügend Spenden fließen bittet Bischof Singh stattdessen die Patenschaft für ein Kinderheim für Aidswaisen und an Aids erkrankte Kinder zu übernehmen. In diesem Sommer möchte er für 25 Kinder so ein neues Zuhause schaffen. Pro Kind rechnet er mit Kosten von etwa 30 Euro im Monat für die Unterbringung, Essen, Kleidung, Schule und medizinische Versorgung. Dafür sucht Pastor Spießwinkel jetzt Spender die bereit sind eine Patenschaft für ein Kind zu übernehmen. Als neues Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe ist eine Fläche vorgesehen, die für den Reis- und Gemüseanbau nutzbar ist. Hier einzusteigen und eine weitere Verdienstmöglichkeit zu erschließen ist die Hoffnung von Pastor Hans- Peter Spießwinkel. Die Erfahrungen auch auf dieser Reise haben gezeigt, dass hier kein Fass ohne Boden ist, sondern gezielt und sinnvoll geholfen werden kann. Dass Projekte auch abgeschlossen werden, weil sie nun sich selbst tragen. Unvergesslich bleibt die Dankbarkeit mit der Fischer ihr Boot vorführten dass durch die Lindholmer Tsunamihilfe erworben worden ist und heute wieder für ihren Lebensunterhalt sorgt. Oder oder oder. Überall begegnete die Gruppe dankbaren Augen und strahlenden Gesichtern. Bewegt von der Dankbarkeit und den tiefen Erfahrungen hat sich für alle eine neue Sichtweise auch auf die eigene Wirklichkeit erschlossen. Pastor Spießwinkel freut sich auf einen Gegenbesuch der Inder vom 11. Juli bis zum 1. August 2008 in Lindholm. Wieder sollen gegenseitiges Kennenlernen, Weiterbildung und Austausch im Mittelpunkt dieser Begegnung stehen. | |