| Partnerschaft mit Indien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singh mit zwei Mitarbeitern vor seinem Haus und Büro. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Freundschaft mit Singh Auf meiner zweiten Gruppenreise nach Indien plante ich ursprünglich, wie beim ersten Mal, das Krankenhaus in Nowrangapur zu besuchen und nach der kleinen Musterfarm zu sehen, die mit unserer Hilfe aufgebaut worden war. Wir wurden aber kurzfristig vom Chefarzt wieder ausgeladen, da er wichtigere Persönlichkeiten erwartete. So suchte ich eine andere Adresse, die uns den persönlichen Kontakt über einen längeren Zeitraum mit Indern ermöglichen konnte. Zusammen mit Helma Möllgaard beschloß ich, es in einem Waisenhaus in Vizakhapatnam zu versuchen. Prompt bekamen wir eine Einladung und bauten unseren Reiseablauf entsprechend um. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Eine "Mutter" mit einem Kind aus dem Waisenhaus. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir lernten einen Menschen kennen, mit dem wir uns auf Anhieb gut verstanden und zu dem sich in kürzester Zeit eine Freundschaft entwickelte. Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Waisenhaus um ein Kinderdorf mit ca. 300 Waisenkindern handelt. Zusätzlich gibt es in der Millionenstadt Vizak christliche Familien, die Waisenkinder bei sich aufgenommen haben und ihnen so Schul- und Berufsbildung ermöglichen und weitere Waisenhäuser im Umland. Aber nicht nur das, Singh hat in Deutschland studiert und seinen Doktor der Theologie gemacht, er ist Bischof eines großen Sprengels und leitet effektiv eine umfangreiche soziale und christliche Arbeit. Zu seiner United Christian Interior Ministries, die zur südindischen Kirche gehört, zählen über 300000 Christen. In Vizak gibt es u.a. eine Schule für 90 BibelschülerInnen, es wir in den Slums gearbeitet, ebenso wie in der Leprakolonie der Stadt. In den Bergen unter den Adhivasies (Ureinwohner) wird unterrichtet und Hilfe angeboten. Eine äußerst segensreiche und effektive Arbeit wird hier von Singh und seinen engagierten Mitarbeitern geleistet. Gehindert wird diese Arbeit allerdings in zunehmenden Maße (wie übrigens überall in Indien) von den erstarkenden radikalen Hindus und in letzter Zeit auch von einer Gruppe militanter Terroristen in den Bergen, für die brutalste Gewaltanwendung kein Problem ist. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Ein Waisenhaus im Dschungel in den Bergen. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die freundliche Aufnahme, die wir erfuhren, die rührende Fürsorge, mit der sich Singh um uns kümmerte und die Freundschaft, die sich schnell entwickelte, führte dazu, dass der einmal aufgenommene Faden immer stärker verwoben wurde. Singh hat uns in Deutschland besucht, mein Vater hat an der Bibelschule vier Wochen unterrichtet und im Februar werde ich mit einer Gruppe von 8 Teilnehmern wieder nach Vizakhapatnam fahren, um von unserer Seiten den Kontakt zu vertiefen. Im Sommer wird Singh mit einer Tanzgruppe des Waisenhauses nach Deutschland kommen und im Rahmen einer Tournee auch hier in Lindholm auftreten. Während unseres Besuches wollen Helma und ich versuchen drei Kühe zu erwerben, denen einen Stall zu bauen, um so die Versorgung mit frischer Milch im Waisenhaus sicher zu stellen. Dazu brauchen wir noch Spender, die uns helfen, das nötige Geld zusammen zu bekommen, damit dieser Traum Wirklichkeit werden kann. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||